Ein Plattformwechsel ist ein Umzug bei laufendem Betrieb. Mit einem strukturierten Vorgehen lassen sich Datenverlust und Ranking-Einbrüche aber zuverlässig vermeiden.
Warum überhaupt migrieren?
Mehr Flexibilität, geringere laufende Kosten oder eine engere Anbindung an die Warenwirtschaft: Gründe gibt es viele. Rechnen muss sich der Umzug trotzdem, sonst lässt man ihn besser.
1. Bestandsaufnahme & Datenmodell
Vor dem Umzug steht die Inventur: Welche Produkte, Varianten, Kunden, Bestellungen und Inhalte müssen mit? Ein sauberes Mapping der Datenfelder zwischen altem und neuem System ist die halbe Miete.
2. SEO absichern
Der häufigste Fehler bei Migrationen: vergessene Weiterleitungen. Jede alte URL braucht eine 301-Weiterleitung auf ihr neues Pendant. So bleiben Rankings und Backlinks erhalten.
„Eine Migration ohne Redirect-Konzept ist wie ein Umzug, bei dem niemand die neue Adresse kennt.“
3. Testlauf in der Staging-Umgebung
Bevor der neue Shop live geht, wird er in einer geschützten Umgebung auf Herz und Nieren geprüft: Bestellprozess, Zahlungsanbindung, Performance und mobile Darstellung.
4. Go-Live & Monitoring
Der Wechsel erfolgt idealerweise in einer umsatzschwachen Phase. Direkt nach dem Go-Live überwachen wir Indexierung, Fehlerseiten und Conversion engmaschig, um schnell reagieren zu können.
Fazit
Eine gute Migration ist unsichtbar: Ihre Kunden merken nichts, außer dass alles besser läuft. Wir haben zahlreiche Shops sicher von Shopify, WooCommerce und Magento zu Shopware und JTL umgezogen. Umgezogene Shops und was dabei herauskam, finden Sie unter Referenzen.